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Archiv

Im Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Diese Themen werden gesammelt und sukzessive ins Archiv eingestellt - Anregungen sind gerne willkommen! Bisherige Themen:

FASD und Schule – welche Hilfen gibt es? (Juli 2018)

Gerade bei Kindern/Jugendlichen mit FASD stellen sich Fragen nach dem richtigen Lernort und ausreichender Unterstützungsmöglichkeit. Welche „Stellschrauben“ es für individuelle Verbesserungen der Schul-Settings gibt – vom Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs (AO-SF) über Nachteilsausgleiche, Integrationshilfen, sozialrechtliche Ansprüche und Gestaltungsmöglichkeiten von Eltern und Schule - darüber informiert unser Expertin Frauke Zottmann-Neumeister, Fachberaterin für Pädagogik und sozialrechtliche Hilfen im Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln.

-> pdf AO-SF Verfahren

-> pdf Integrationshilfen

-> pdf Nachteilsausgleich

Tiergestützte Therapie und FASD (Februar 2018)

Tiere können therapeutische Ziele auf ganz spezielle Weise unterstützen, denn sie wirken als „Mittler“ zwischen Kind, Therapeut und Umgebung. Sie bringen typische Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften mit, die beispielsweise das Verhalten, die Wahrnehmung und die Handlungsplanung des Therapie-Kindes positiv beeinflussen.

Für wen kommt die tiergestützte Therapie in Frage und wer ist Kostenträger? Diese und weitere Fragen beantwortet unsere Expertin Cornelia Schulz, Heilpädagogin, Motopädin und zertifizierte Therapiebegleithundeführerin aus Wermelskirchen.

Wie geht es nach der Schule weiter – Übergang Schule / Beruf (Dez. 2017)

Für Jugendliche mit FASD und deren Bezugspersonen ist der Einstieg ins Arbeitsleben häufig mit Zweifeln behaftet, Berufsausbildungen sind schwierig und scheitern nicht selten – und zwar unabhängig vom Bildungsgrad. Denn die geforderte Selbständigkeit können junge Erwachsene mit FASD häufig nicht leisten und sind überfordert. Über Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten, Ansprechpartner und Leistungsträger informiert Ralf Neier, Diplom-Sozialarbeiter im Eylarduswerk (Hof Seggert) in Ochtrup.

Die AnruferInnen erlauben Einblicke in ihre Lebenssituation und die sich daraus ergebende Fragestellung. So können sich auch weitere Bezugspersonen mit ihren Betreuten mit FASD dort wiederfinden und vom positiven, ressourcenstärkenden Ansatz sowie konkreten Handlungsbeispielen profitieren. Aus den Anrufen wurde auch deutlich, wie wichtig eine frühe Diagnosestellung ist, denn sonst wird mit diesen Kindern/Jugendlichen schlicht falsch umgegangen – „Drehtür-Kinder“ (häufige Einrichtungs- und Lebensortwechsel), nicht beschulbar, psychische Störungen und Obdachlosigkeit sind mögliche Folgen. Und last but not least hilft die angeführte Literaturliste dabei, weitere Impulse und Anregungen zum Thema zu erhalten.

Gepflegt von Kopf bis Fuß? Wahrnehmung und Körperhygiene bei FASD (September 2017) 

Sich zu pflegen, regelmäßig zu duschen und auf seine Kleidung zu achten ist für Menschen mit FASD meist nicht selbstverständlich. Durch die hirnorganische Schädigung, die insbesondere die Wahrnehmung und die Wahrnehmungsverarbeitung beeinträchtigt, haben Menschen mit FASD häufig ein mangelndes Körperbewusstsein. Wie können Bezugspersonen diese täglichen Herausforderungen meistern? Mit Susanne Falke, Fachberaterin im Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

FASD und volljährig – wie geht es weiter? (Juni 2017)

Auch mit dem 18. Geburtstag bleibt der Unterstützungsbedarf bei jungen Erwachsenen mit FASD bestehen. Welche Möglichkeiten bestehen hinsichtlich Wohnen und Arbeiten, wie können Übergänge und Perspektiven für das weitere Leben gestaltet werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten hat unser Experte Andreas Francke, Stift Tilbeck in Havixbeck, zusammengefasst.

Sozialrechtliche Leistungsansprüche (Februar 2017)

Insbesondere mit der neuen Pflegeversicherung, die seit Januar 2017 gültig ist, werden sich die Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen mit FASD verbessern. Aber auch Eingliederungshilfe und Bundesteilhabegesetz sollen Menschen mit Behinderung eine größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben zu ermöglichen.

Diese Reformen sind ausführlich beschrieben unter Leistungen der Pflegeversicherung und wurden beim 2. FASD-Fachtag im März 2017 von Gila Schindler, Fachanwältin für Sozialrecht vorgestellt.

Hilfsmittel bei FASD (Dezember 2016)

Die Themen „Wahrnehmung – Begrenzung – Sicherheit“ spielen bei Kindern mit FASD eine bedeutende Rolle. Sich spüren wollen und geschützt fühlen, aber auch strukturgebende Hilfen sind besondere Bedürfnisse dieser Kinder, denen mit verschiedenen Hilfen, z.B. auch aus der Reha- und Orthopädietechnik, entsprochen werden kann.

FASD und Schlaf (November 2016)

Studien zeigen, dass Kinder mit FASD häufiger von Schlafstörungen betroffen sind. In seinem aktuellen Fachbeitrag führt Professor Bernhard Schlüter, pädiatrischer Schlafmediziner der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten-Herdecke), in die Schlafmedizin ein und erläutert mögliche Ursachen von Schlafstörungen bei Kindern mit FASD. 

FASD und Schule (September 2016)

Schule ist in vielen Pflegefamilien mit FASD ein schwieriges Thema. Die häufigsten Fragen dieser Expertensprechstunde mit Frauke Zottmann-Neumeister vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln sind hier zusammengestellt und beantwortet.

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