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Verhaltensänderungen bedingt durch Störungen der Exekutivfunktionen

Die exekutiven Funktionen sind Grundlage für eine selbständige Lebensführung und werden normalerweise bereits ab dem Kleinkindalter trainiert. Studien unter jungen Erwachsenen mit FASD zeigen jedoch, dass 70 Prozent der Menschen nicht eigenständig leben können und nur 12 Prozent einem Beruf nachgehen (Spohr 2007). Daher ist die vorgeburtliche Hirnschädigung bei allen FASD-Formen von besonderer Bedeutung. Die Schädigungen betreffen in den meisten Fällen das Frontalhirn und somit die Ausbildung der Exekutivfunktionen.

Störungen der exekutiven Funktionen können sich auf geistiger oder der Verhaltensebene zeigen, beide Ebenen hängen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. So werden Fähigkeiten wie Vorausschau, Planung, Ausführung und Reflexion einer Handlung unter dem Begriff Exekutivfunktionen zusammengefasst. Darüber hinaus steuern, überwachen und verändern sie auch das Verhalten. (Sandra Verena Müller: Störungen der Exekutivfunktionen, Idstein 2009)

Aktuelles

"Wie behindert ist das denn?!"

Demonstration am 20. Juni 2017 in Berlin

Für die Rechte von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien macht sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder (BbP) stark und hat sich aus aktuellem Anlass zu einem besonderen Schritt entschlossen: Mit der Demonstration in Berlin soll auf den dringenden geesetzlichen Regelungsbedarf aufmerksam gemacht werden, denn die inklusive Pflegekinderhilfe ist weiter weg denn je. Mehr … 

2. FASD-Fachtag: Erste Arbeitshilfe für Pflegekinderdienste vorgestellt

Mit dieser Handreichung haben Pflegekinderdienste freier und öffentlicher Träger nun einen Leitfaden an der Hand mit Empfehlungen zu Hilfeplanung und Fallmanagement für Kinder und Jugendliche mit FASD. Mehr…

 

Erwachsene mit FASD
Fachtag am 18. Mai 2017 in Wuppertal

Nur sehr wenige Ärzte können FASD bei Erwachsenen diagnostizieren. Daher bleiben Betroffene häufig ohne entsprechende Unterstützung. Mehr …