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Verhaltensänderungen bedingt durch Störungen der Exekutivfunktionen

Die exekutiven Funktionen sind Grundlage für eine selbständige Lebensführung und werden normalerweise bereits ab dem Kleinkindalter trainiert. Studien unter jungen Erwachsenen mit FASD zeigen jedoch, dass 70 Prozent der Menschen nicht eigenständig leben können und nur 12 Prozent einem Beruf nachgehen (Spohr 2007). Daher ist die vorgeburtliche Hirnschädigung bei allen FASD-Formen von besonderer Bedeutung. Die Schädigungen betreffen in den meisten Fällen das Frontalhirn und somit die Ausbildung der Exekutivfunktionen.

Störungen der exekutiven Funktionen können sich auf geistiger oder der Verhaltensebene zeigen, beide Ebenen hängen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. So werden Fähigkeiten wie Vorausschau, Planung, Ausführung und Reflexion einer Handlung unter dem Begriff Exekutivfunktionen zusammengefasst. Darüber hinaus steuern, überwachen und verändern sie auch das Verhalten. (Sandra Verena Müller: Störungen der Exekutivfunktionen, Idstein 2009)

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Nächste Expertensprechstunde am 25. September 2017:
Gepflegt von Kopf bis Fuß? - Körperhygiene und FASD
Sich zu pflegen, regelmäßig zu duschen und auf seine Kleidung zu achten ist für Menschen mit FASD häufig nicht selbstverständlich. Wie können Bezugspersonen diese alltägliche Herausforderung meistern?

Im Mutterleib der erste Drink
Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2017

Wie gefährlich Alkohol für das Ungeborene sein kann, darüber informiert das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln anlässlich des Aktionstages: aktuelles Hintergrundwissen, Reportage und Bericht einer betroffenen jungen Frau. 

Ein Pflegekind mit FASD - und glücklich!

Druckfrisch erschienen ist dieser pädagogisch-therapeutische Wegweiser (Buch) von Susanne Falke und Sabine Stein, beide sind Leiterinnen der Arbeitskreise im Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln.

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