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Sozialrechtliche Hilfen und Ansprüche bei FASD

Die Diagnosestellung FASD zieht – neben der emotionalen Verarbeitung - wichtige formale Schritte nach sich, um begleitende Hilfen und Förderung für den Alltag zu beantragen. Im Wesentlichen ist dies ein Dreiklang aus Eingliederungshilfe, Schwerbehindertenausweis und Leistungen der Pflegeversicherung. Die gesetzlichen Grundlagen für diese Hilfen sind im Sozialrecht mit seinen Sozialgesetzbüchern (SGB) verankert. Grundvoraussetzung hierfür ist die Anerkennung von FASD als Behinderung.

FASD ist eine Behinderung

Ausgangspunkt bei FASD ist zunächst die körperliche Schädigung von Gehirn und zentralem Nervensystem durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft. Jedoch zeigen sich die Schädigungen gerade im geistigen und seelischen Bereich und führen zu Teilhabebeeinträchtigungen. Aufgrund des vielfältigen Störungsbildes bei FASD ist eine pauschalierte Zuordnung als körperliche, geistige oder seelische Behinderung nicht möglich. Vielmehr ist im Einzelfall konkret zu prüfen, welche Einschränkungen vorliegen.

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Aktuelles

"Wie behindert ist das denn?!"

Demonstration am 20. Juni 2017 in Berlin

Für die Rechte von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien macht sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder (BbP) stark und hat sich aus aktuellem Anlass zu einem besonderen Schritt entschlossen: Mit der Demonstration in Berlin soll auf den dringenden geesetzlichen Regelungsbedarf aufmerksam gemacht werden, denn die inklusive Pflegekinderhilfe ist weiter weg denn je. Mehr … 

2. FASD-Fachtag: Erste Arbeitshilfe für Pflegekinderdienste vorgestellt

Mit dieser Handreichung haben Pflegekinderdienste freier und öffentlicher Träger nun einen Leitfaden an der Hand mit Empfehlungen zu Hilfeplanung und Fallmanagement für Kinder und Jugendliche mit FASD. Mehr…

 

Erwachsene mit FASD
Fachtag am 18. Mai 2017 in Wuppertal

Nur sehr wenige Ärzte können FASD bei Erwachsenen diagnostizieren. Daher bleiben Betroffene häufig ohne entsprechende Unterstützung. Mehr …