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Aktuelles


FAS-Teens:

Peergroup für Jugendliche mit FASD ab 8. Februar 2019 in Köln

Wenn für Jugendliche mit FASD die Luft dünner wird … in der Schule, bei Freunden, in der Nachbarschaft, wenn Ausgrenzungen massiver werden, sie aber mithalten wollen: Das neue Kölner Gruppenangebot „FASD-Teens“ begleitet und unterstützt Jugendliche mit FASD ab 14 Jahren in dieser bewegten Phase.

Andere betroffene Jugendliche kennenlernen, sich austauschen und entlasten sowie sich mit der unsichtbaren Behinderung FASD auseinandersetzen – hierfür bietet die neue Peergroup reichlich Gelegenheit. Und damit positive Erlebnisse und Spaß nicht zu kurz kommen, wird es außerdem spannende erlebnispädagogische Angebote geben.

Ziel des Gruppenangebotes ist es, einen guten Übergang ins Erwachsenenleben zu gestalten: autonom, selbstbestimmt und vernetzt - soweit möglich und unterstützt soweit nötig.

Die Gruppe startet am Freitag, 8. Februar 2019 und dann jeden zweiten Freitag im Monat von 17.30 - 20 h in Köln. Interessierte wenden sich bitte direkt an Sabine Stein, die die Gruppe leiten wird.

„Wir helfen“ ist Projektförderer

Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln freut sich insbesondere über die Förderung von „Wir helfen“, dem Unterstützungsverein des Kölner Stadtanzeigers, ohne die dieses Projekt nicht möglich wäre.  Herzlichen Dank!

Weitere Informationen


4. FASD-Fachtag am 10. April 2019 mit Schirmherrschaft der Landesbehindertenbeauftragten NRW

„Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“

Immer wieder beschäftigen sich Experten aus Medizin, Pädagogik, Neurowissenschaften und Sozialgesetzgebung mit dem Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit FASD. Wieso tritt unerwünschtes Verhalten auf, wie ist es zu verstehen und wie kann Teilhabe gefördert werden?

Kinder und Jugendliche mit FASD folgen in ihrem Handeln einer inneren Logik, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar ist. Enge Bezugspersonen haben jedoch gelernt, die Gedanken- und Gefühlswelten ihrer Schützlinge zu verstehen und sogar in Teilen vorwegnehmen zu können. So obliegt es der Verantwortung der Bezugspersonen, in das jeweilige Lebensumfeld eine Brücke zu bauen, um Missverständnissen und Ausgrenzung vorzubeugen. FASD-spezifisches Verhalten für Außenstehende zu erklären und zu übersetzen – in der digitalen Welt heißt es „Synchronisieren“ – fördert aktiv die Teilhabe der Betroffenen: in Familie, Schule, im Sportverein, in der Arbeitswelt, bei Fachkräften der Jugendhilfe und überall dort, wo sie verkehren.

Im Themenspektrum des FASD-Fachtages werden medizinische Aspekte von FASD und komorbiden Störungen dargestellt. Ist es wichtig, FASD von ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen abzugrenzen, was bedeutet dies für mögliche Therapien und Förderung? Wie ist die Teilhabe von Pflegekindern mit Behinderung im bisher reformierten Bundesteilhabegesetzes geregelt? Wie kann die Teilhabe in einer fördernden Perspektivplanung der Jugendhilfe gelingen, damit die Hilfeplanung nicht in Halbjahreszielen zerfällt und häufig unbefriedigend bleibt?

Der Blick ins Innere der FASD-„Festplatte“ kann dabei helfen, Verhalten und Gefühle betroffener Menschen besser zu verstehen. Wie können Exekutivfunktionen und damit die Verhaltenssteuerung besser erkannt und gefördert werden? Ein spannender Exkurs in die Neurowissenschaften liefert dazu Ansätze und Erklärungen.

In praxisorientierten Workshops werden die Themen Wahrnehmung und Simultanübersetzen bei FASD, Hilfeplanung und sozialrechtlichen Fragen sowie berufliche Teilhabe am Beispiel einer WfbM und multidisziplinäres Arbeiten in einem SPZ vorgestellt.

Landesbehindertenbeauftrage NRW ist Schirmherrin der Veranstaltung

Wir freuen uns insbesondere darüber, dass Claudia Middendorf als Landesbehindertenbeauftrage von NRW erneut die Schirmherrschaft des FASD-Fachtages übernimmt. So findet das Thema FASD auch in der Landespolitik Gehör und der Handlungsbedarf bei dieser meist unsichtbaren Behinderung wird verdeutlicht.

Veranstaltungsort ist das LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler in Pulheim in der Nähe von Köln.


Neues Hilfeangebot in Xanten

FASD-Empowerment kombiniert Fachwissen über FASD mit juristischer Expertise

Das Angebot richtet sich an unmittelbare Bezugspersonen sowie an professionell Tätige mit Bezug zu Menschen mit FASD. Diese Zielgruppen sollen für den fachlich versierten Umgang mit FASD-Betroffenen gestärkt werden. So bietet die Initiatorin Susanne Weidling, FASD-Fachkraft (FH Münster) und Rechtsanwältin mit über 20-jähriger FASD-Erfahrung,  Beratung, Training und Coaching für Eltern sowie Fortbildungen für Fachkräfte an. Als rechtlicher Beistand in Strafverfahren kann sie außerdem dazu beitragen, dass die besonderen Belange von Menschen mit FASD besser berücksichtigt werden.  

Aktuell werden Eltern für eine neue Gruppe gesucht sowie Angebote von Wohnformen für Erwachsene mit FASD im Kreis Wesel.


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Aktuelles

Neue Peergroup in Köln für Jugendliche mit FASD

Gleichgesinnte treffen, Quatschen, gemeinsam eine gute Zeit erleben …

Nächster Fachtag am 10. April 2019

Das 4. Mal – save the date!

Neues Hilfeangebot in Xanten

FASD-Beratung und wahlweise juristische Expertise aus einer Hand.

Kinder mit FASD – Gruppenclown oder Systemsprenger?

Fortbildung für Kitas und Familienzentren am 9. Februar 2019 in Köln

Menschen mit FASD bedarfsgerecht begleiten

Ein Fachtag der Lebenshilfe Bundesvereinigung eV am 14. Februar 2019 in Kassel

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