Pädagogik2019-06-13T16:09:54+02:00

Verhaltensänderungen bedingt durch Störungen der Exekutivfunktionen

Die exekutiven Funktionen sind Grundlage für eine selbständige Lebensführung und werden normalerweise bereits ab dem Kleinkindalter trainiert. Studien unter jungen Erwachsenen mit FASD zeigen jedoch, dass 70 Prozent der Menschen nicht eigenständig leben können und nur 12 Prozent einem Beruf nachgehen (Spohr 2007). Daher ist die vorgeburtliche Hirnschädigung bei allen FASD-Formen von besonderer Bedeutung. Die Schädigungen betreffen in den meisten Fällen das Frontalhirn und somit die Ausbildung der Exekutivfunktionen.

Störungen der exekutiven Funktionen können sich auf geistiger oder der Verhaltensebene zeigen, beide Ebenen hängen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. So werden Fähigkeiten wie Vorausschau, Planung, Ausführung und Reflexion einer Handlung unter dem Begriff Exekutivfunktionen zusammengefasst. Darüber hinaus steuern, überwachen und verändern sie auch das Verhalten. (Sandra Verena Müller: Störungen der Exekutivfunktionen, Idstein 2009)

Aktuelles

Premiere: FASD-Online-Event am 11.9.21

Junge Menschen mit FASD sind herzlich eingeladen, sich auszutauschen und zu vernetzen.


Kinderbuchreihe des Erziehungsbüro Rheinland             

Neue Kinderbücher zu wichtigen Lebensthemen von Pflegekindern.


Neuerscheinung

„Schulkinder mit FASD“, geschrieben aus der Perspektive einer Pflegemutter und unterrichtenden Lehrerin.


„Noteingang“ – neues Projekt im BbP 

Mit dem neuen Projekt „Noteingang“ soll ein bundesweites Konzept und Netzwerk zur Inobhutnahme von Kindern mit Behinderung entwickelt und umgesetzt werden. Dafür wird Verstärkung gesucht.


Fachtagung „FASD triff Trauma“

Follow Up und Zusammenfassung


Neue FASD-Elternseminare

Wissen, Hilfen und FASD-gerechte Pädagogik, im Kreis Viersen


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