Aktuelles2020-10-06T21:58:45+02:00

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Online-Umfrage: Aktive Teilnehmer*innen gesucht

„Erfahrungen und Kompetenzen mit FASD“

In den vergangenen Jahren hat sich in Zusammenhang mit FASD einiges zum Positiven entwickelt: Die Wissensverbreitung, die Diagnostik, die Kooperation mit Fachkräften des Hilfesystems, die Erkenntnis des angepassten pädagogischen Handelns. Hier hat sich bei allen Akteuren ein großer Erfahrungspool gebildet. Die Online-Umfrage des FASD-Fachzentrums zielt darauf ab, diese Erfahrungen und Kompetenzen miteinander zu teilen, zu sammeln und weiterzuentwickeln. Schließlich verbessert der Wissenstransfer im Rahmen eines Netzwerkes die Lebenssituation von Menschen mit FASD.  Gerade im Hinblick auf Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Themen wie Schule/Beruf, Arbeiten, Wohnen und Diagnostik ergeben sich noch zahlreiche Tätigkeitsfelder. Daher: Herzliche Einladung zur Teilnahme an der Umfrage!


Tipp: Corona-Schutz mit Pflegehilfsmitteln

Mundschutz, Desinfektionsmittel, Handschuhe – wer einen Pflegegrad hat, kann diese „Pflegehilfsmittel zum Verbrauch “ formlos bei der Pflegeversicherung beantragen bis zu einer monatlichen Pauschale von 40 Euro, bis Dezember 2020 sogar 60 Euro. Diese Pflegehilfsmittel der sog. „Produktgruppe 54“ beinhalten z.B. Desinfektionsmittel für Hände & Flächen, Mundschutz und Handschuhe – also wichtige Dinge, die auch jetzt in der Corona-Pandemie regelmäßig benötigt werden. Jeder und Jede mit einem Pflegegrad im häuslichen Bereich kann diese Pflegehilfsmittel formlos bei der Krankenkasse beantragen. Weitere Info.


FASD Awareness Day am 9. September 2020:
„Hier bin ich. Ich bin anders und komme damit klar.“

Wie kann FASD mit dieser positiven und zuversichtlichen Grundhaltung noch mehr in die Öffentlichkeit gelangen?

Nicht reduziert auf Defizite wie in der deutschen Übersetzung „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ – sondern orientiert an Stärken und Power? Damit haben sich die Jugendlichen der FASD-Peergroup im Kölner Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD intensiv auseinandergesetzt. Ihre Botschaft: „Hier sind wir. Auch wenn wir anders sind, gehören wir dazu!“

Bewegendes FASD-Tanzvideo „Alles was ich hab“

Während der Corona-Krise entstand das FASD-Tanzvideo, das die Jugendlichen als Flashmob-Tanzvideo erarbeitet und in vielen Onlinemeetings einstudiert haben.  Herausgekommen ist ein bewegendes Tanz-Video, das dazu ermutigt, sich zu zeigen, seinen Weg auch mit Risiken zu finden, wieder aufzustehen und es neu zu versuchen. Den passenden Song dazu liefert Fynn Kliemann mit seinem Song „Alles was ich hab“. Breite Unterstützung fanden die Jugendlichen bei vielen Pflege-/Adoptivfamilien mit ihren Kindern, Geschwistern, Angehörigen, Freunden sowie Fachkräften, die diese Grundhaltung bestärken und mittanzten. Aus allen eingesandten Videoclips ist dieser flotte FASD-Flashmob entstanden, das nun auf Youtube veröffentlicht ist.


FASD im Alltag – Jugendliche im Gespräch

In einem separaten Video sind die Jugendliche der FASD-Peergroup im Gespräch darüber, was ihnen der Tanz bedeutet, wie sie selber ihr Leben hinkriegen, von Alltagsproblemen und vor allem vom wichtigen Zusammenhalt in der Gruppe, der Familie und bei Freunden.


FASD ist anders anders

Ebenfalls in den Onlinemeetings ist die Idee entstanden, das FASD-Community-Gefühl der Gruppe mit einem gemeinsamen Statement nach außen zu tragen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die FASD-Botschaft „Ich bin anders anders“ findet sich nun in einem eigens entwickelten Logo wieder. Die Resonanz auf die – für den Eigengebrauch – bedruckten Hoodies war so groß, dass daraus eine komplette Teamwear entstanden ist. Jede und Jeder kann nun Teil der Community werden und die FASD-Botschaft weiter in die Öffentlichkeit tragen. Die Streetwear in Bio-Qualität ist bei einem lokalen Kölner Händler online zu beziehen.


Neue FASD-Selbsthilfegruppe in Bonn

Zur Zeit noch in Gründung, sucht die Selbsthilfe in Bonn dringend betroffene Familien, die sich gegenseitig austauschen, ermutigen und unterstützen. Die kostenfreien Gruppentreffen sind monatlich an einem Freitagabend geplant. Interessierte melden sich bitte bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Bonn, Tel: 0228 – 94 93 33 17 oder per Mail.


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