Anmeldeschluss am 16. April 2026 zur FASD-Fachtagung in Köln am 22. April 2026:

Lernen, Leben, Teilhaben – Pädagogische Zukunfts-Schmiede für eine inklusive Jugendhilfe

Die Anmeldefrist zur FASD-Fachtagung endet am 16. April. Kurzentschlossene und Überlegende haben noch wenige Tage Zeit, sich anzumelden.

Warum Pädagogische Zukunfts-Schmiede?
Menschen mit FASD sollen die Begleitung erhalten, die sie benötigen, damit Teilhabe gelingt -– orientiert an ihren Fähigkeiten, Möglichkeiten, Wünschen und Bedürfnissen. Auf der Fachtagung lädt das Kölner FASD-Fachzentrum FASD-Akteur:innen ein, um gemeinsam Rahmenbedingungen für junge Menschen mit FASD in den Blick zu nehmen und zu gestalten. Dabei ist jede Perspektive wichtig. Wie kann passgenaue Unterstützung ermöglicht werden durch Haltung und Perspektivwechsel, wie lassen sich vorhandene Strukturen besser nutzen und welche Entwicklung ist noch notwendig?

Fünf Themen – fünf mal Zukunft gestalten

 FASD-Zukunfts-Schmiede 1

„FASD gemeinsam tragen“. Multiprofessionell handeln – gemeinsam Verantwortung tragen

In den verschiedenen Perspektiven von Fach-Pflegefamilien, Fachkräften aus Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und Therapie/Medizin liegt großes Potential, um gemeinsame Handlungsstrategien zu entwickeln. Wie können junge Menschen mit FASD in Zukunft besser profitieren?


FASD-Zukunfts-Schmiede 2

Stark werden – stark bleiben 

Damit sich junge Menschen mit FASD in ihren Lebenswelten sicher orientieren können. Stark werden heißt: begleitet wachsen dürfen. Stark bleiben heißt: tragfähige Netze im Hintergrund zu wissen. Welche verlässlichen Rahmenbedingungen und Erfahrungsräume sind nötig?


FASD-Zukunfts-Schmiede 3

Wenn Verhalten Geschichte schreibt

Verhalten von Menschen mit FASD ist nicht zufällig. Mit ICF-basierter Teilhabeplanung und der Einschätzung des emotionalen Entwicklungsalters wird Verhalten lesbar. Und Unterstützung passgenauer.


FASD-Zukunfts-Schmiede 4

Gute Lernbedingungen für SchülerInnen mit FASD

Kinder mit FASD benötigen angepasste Lernumgebungen. Wenn wir das System lernförderlich gestalten und anpassen, wird Lernen möglich – und Teilhabe gelingt.


FASD-Zukunfts-Schmiede 5

Zukunft braucht Begleitung

Das Ende der Schulzeit markiert für junge Menschen mit FASD und ihre Bezugspersonen einen großen Umbruch. Wie können Übergänge und Teilhabe gut gestaltet werden – am Arbeitsplatz und für ein selbstbestimmtes Leben?

Mitmachen in der FASD-Zukunfts-Schmiede:

Programm

Anmeldung


Urteil LSG NRW:

Die Befristung von Eingliederungshilfe in der Familienpflege ist rechtswidrig

Das Landessozialgericht NRW hat eine aktuelle und wegweisende Entscheidung getroffen: Die Befristung von Teilhabeleistungen ist regelmäßig rechtswidrig. Im vorliegenden Fall einer Familienpflege war aufgrund des dauerhaft bestehenden Bedarfs die Sachlage klar. Auf mögliche Ausnahmen wird verwiesen. Die Entscheidung sei auf alle Teilhabeleistungen übertragbar, bei denen sich die Bedarfslage absehbar nicht oder nicht wesentlich ändert, so die Fachanwältin Gila Schindler von KASU – Kanzlei für soziale Unternehmen in Heidelberg. Auch das LSG stellt nochmals die Bedeutung der Gesamtplanung heraus und weist diese als Instrument der Überprüfung von Eignung und Notwendigkeit der Leistung aus. Gleichzeitig wird der Befristung als „Steuerungsinstrument“ eine klare Absage erteilt. Die Empfehlung daher: Widerspruch gegen die Befristung von Leistungsbescheiden einlegen.

Für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe kommt die DIJuF in seinem aktuellen Rechtsgutachten ebenfalls zu der Rechtsauffassung, in der einer Befristung in der Kinder- und Jugendhilfe eine rechtliche Absage erteilt wird. (vgl. JAmt 2026, S. 38 ff.)


Die Feuerwehr in NRW wird inklusiv

Für viele Kinder ist der Beruf der Feuerwehr ein absoluter Traumberuf. Dies gilt auch für Kinder mit FASD. Möglicherweise entstehen zukünftig inklusive Arbeitsplätze bei der Feuerwehr. Denn seit 2022 hat sich die Feuerwehr NRW auf den Weg gemacht und Fortbildungen zu Inklusion fest in ihrer Fortbildungsstrategie verankert. In einem Interview mit KSL.NRW erläutert Oliver Meyer, Institut der Feuerwehr NRW, sein Konzept und Verständnis von Inklusion. In Erfahrungsbeispielen schildert er, in welchen Bereichen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen bei der Feuerwehr tätig sein können bzw. es schon sind: Ein Mann mit geistiger Beeinträchtigung habe beim Gespräch gesagt, dass er unheimliche Freude fürs Aufräumen empfinde. Als Feuerwehrmann übernimmt er in seinem Team zum Beispiel genau solche Dienste. Ein Feuerwehrmann mit psychischer Beeinträchtigung sitzt bei Einsätzen nicht auf dem erstausrückenden Fahrzeug. Da er bei der unmittelbaren Brandbekämpfung unnötig in Stress geraten würde, ist der sogenannte rückwärtige Dienst für die Versorgungslogistik eine gute Einsatzmöglichkeit für ihn. Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen kann eben diese Aufgabe an der Einsatzstelle ebenso sinnvoll sein. Zum vollständigen Interview .


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Aktuelles

Lernen, Leben, Teilhaben – Pädagogische Zukunfts-Schmiede für eine inklusive Jugendhilfe

FASD-Fachtagung am 22. April 2026 in Köln, jetzt anmelden


Urteil LSG NRW:

Die Befristung von Eingliederungshilfe in der Familienpflege ist rechtswidrig.


Feuerwehr NRW

Inklusion in Fortbildungsstrategie verankert.


Noch freie Plätze bei FASD-Kids in Köln

Freizeitpädagogisches Angebot für Kinder mit FASD von 6 – 11 Jahren.


FASD -Momente zum Schmunzeln
Gesammelte Anekdoten von Familien des Kölner FASD-Fachzentrums


Chaos im Kopf – Dein FASD-Podcast
Neue Folge: Sexuelle Bildung und FASD
Von Wolfgang Werminghausen

Sabine Stein, FASD-Fachzentrum Köln, erklärt, warum eine offene Sprache finden, Grenzen erkennen, übergriffiges Verhalten einordnen und selbstbestimmt handeln für Menschen mit FASD wichtig sind.


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