Aktuelles2021-12-02T14:24:26+01:00

Aktuelles

Masterarbeit zur Versorgung von Kindern mit FASD in der Jugendhilfe

Teilnehmende für Online-Befragung gesucht

Das Ziel der Studie ist es zu untersuchen, an welchen Stellen das deutsche System der Kinder- und Jugendhilfe mögliche Versorgungslücken aufweist, die sich in der Beratung, Betreuung und/oder Vermittlung von Kindern mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen widerspiegeln. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll ein Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit FASD im Hilfesystem geleistet werden. Die Online-Befragung ist bis zum 15. Dezember 2021 freigeschaltet, die Master-Studentin Grit Alina Förster, FH Münster, freut sich auf zahlreiche Rückmeldungen. Weitere Infos und Fragenbogen


Save the Date: Nächste Fachtagung am 26.-27. April 2022 in Köln, live & online

Lernen inklusive! Pädagogische Interventionen, damit Jede*r gut lernen kann.

Die nächste Fachtagung des Erziehungsbüros Rheinland beschäftigt sich intensiv mit den vielfältigen Ebenen des Lernens – in allen Lebensbereichen: sozial, emotional, kognitiv, behavioral. Wie funktioniert Lernen, welche Fertigkeiten sind dafür nötig, wie kann Lernen gefördert werden? Und wie ist das bei Kindern und Jugendlichen mit FASD und/oder Traumafolgestörungen? Welche Konzepte und pädagogisch-therapeutischen Interventionen passen für welches Kind?

An zwei spannenden Tagen werden renommierte Expert:innen das Thema mit vielschichtigen Blickwechseln betrachten:

Von der neurobiologischen Perspektive der Wahrnehmung und mögliche Störungen, über Grundlagen des Lernens im Kontext mit Beziehung, die Rolle der Exekutiven Funktionen bei der Selbstregulation, sowie die Bedeutung des emotionalen Entwicklungsalters, Selbstbestimmung und Grenzen. Jedes dieser Themen wird flankiert von praxisorientierten Workshops zu pädagogisch-therapeutischen Konzepten, Wahrnehmungs- und Fördermöglichkeiten, Psychoedukation, einem kreativen Ansatz für Biographiearbeit, und last but not least speziell für Bezugspersonen und Fachpflegestellen: die Stärkung ihrer Resilienz.

Zur Durchführung der Veranstaltung:

Die Fachtagung findet in Präsenz und als interaktiver Livestream statt.

Für die Präsenz-Teilnehmenden gilt mindestens die 2 G-Regel, d.h. es können nur geimpfte oder genesene Personen teilnehmen. Je nach Corona-Lage wird auf „2 G plus“ erhöht, dann mit zusätzlichem aktuellem Negativ-Test.

Die Ausschreibung der Veranstaltung mit Programm und Anmeldung wird im Januar 2022 hier auf der Homepage veröffentlicht und in einem separaten Newsletter kommuniziert.


Projekt FosterCare – Junge Menschen in Pflegefamilien stärken, beteiligen und schützen. Inklusive App für Pflegekinder

Seit einigen Jahren wird intensiv über die Umsetzung von Rechten sowie über die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten in der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert. Mit dem neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetz gilt dies nun auch für Pflegefamilien. Das Verbundprojekt FosterCare, unter der Leitung der Uniklinik Ulm, bietet Pflegekindern und allen Akteuren im Pflegekinderwesen einen beteiligungsorientierten Ansatz. Ziel ist es, die Erfahrungen von jungen Menschen in Pflegefamilien, Care Leavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu sammeln und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten. Das Besondere: Via App können sich Pflegekinder direkt beteiligen und über ihr Leben in der Pflegefamilie berichten. Dies erfolgt selbstverständlich anonym, Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Wer sich aktiv beteiligen möchte, findet auf der Homepage Kontaktdaten und Infos zur App.


Online-Symposium „Sucht & Trauma“ am 15. Dezember 2021    

Die Uniklinik Halle (Saale) bietet dieses Kurz-Symposium zu den Themen Schwangerschaft, Sucht und Traumatisierung an mit dem Ziel, die interprofessionelle Auseinandersetzung zu Trauma, Sucht, Alkohol im Fachgebiet der Geburtshilfe zu fördern. Das Symposium ist für Interessierte, Ärzt:innen, Pflegende, Hebammen und Beratende konzipiert. Flyer pdf


Das FASD-Netzwerk wächst

In eigener Sache: Die Netzwerk-Karte auf der Homepage wächst und wird sehr rege als Tool genutzt, um Ansprechpartner:innen und Angebote zu verschiedensten FASD-Bedarfen zu finden: von Beratung, Diagnostik und Versorgung, Betreuungs- und Entlastungsangebote, über Therapeut:innen und neuerdings auch Wohnen. Auf der FASD-Landkarte ist noch „Luft nach oben“ für weitere Einträge. Insbesondere in der Fläche, damit Suchende möglichst überall im Land möglichst wohnortnahe Anlaufstellen finden. Daher herzliche Einladung: Wer ein Angebot im Themenfeld FASD selber hat oder kennt – wir freuen uns über eine Mail und nehmen gerne Kontakt auf.


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