Psychiatrische Auffälligkeiten

Darüber hinaus können neurologische und psychiatrische Auffälligkeiten auftreten.

Begleitende Komorbiditäten und sekundäre Störungen bei FASD

Neben der zentralen Störung der Exekutivfunktionen sind Kinder und Jugendliche mit FASD durch folgende Komorbiditäten beeinträchtigt:

  • geistige Behinderungen
  • Entwicklungs- und Wachstumsstörungen
  • extreme Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, ADHS, autistische Züge, Distanzlosigkeit, Aggressivität
  • Impulskontrollstörungen, fehlendes Gefahrenbewusstsein, Manipulierbarkeit, gestörtes Sozialverhalten

Darüber hinaus können sich sekundäre Störungen entwickeln, die als Folge der Behinderung bzw. sozialen Erfahrungen auftreten. Zu nennen sind hier z.B. Depressionen, Antriebslosigkeit, Schulabbruch, gestörtes Sexualverhalten, Alkohol-/Drogenprobleme und Delinquenz.

Aktuelles

Geh.stärkt – gemeinsam gehen

Nächster FASD-Spaziergang am 10. Oktober in Köln. Anmeldung: info@fasd-fz-koeln.de


Aktuelle Public Health Studie zeigt

Lebenszeitkosten von FASD bei 3,9 Mio. €


FASD-Fachfamilie werden 2027 

Neue Schulung des Kölner FASD-Fachzentrum startet ab 16. Januar. Anmeldung


Pflegereform

Info-Abend für Eltern und Angehörige der Lebenshilfe NRW


Neu: Sofa-Gespräche

Themen-Reihe zum Erwachsenwerden ab 26. November 2027 im Kölner FASD-Fachzentrum.


Fachtag für Menschen mit FASD

Das FASD-Beratungszentrum der Caritas Wuppertal lädt ein, am 14.11.26


Ehemalige Pflegekinder 

Hybridtreffen der Gruppe „Wir für uns“ in Leipzig am 10. Oktober 2026


Was ist das nur in meinem Kopf?

Neu: FASD-Erklärbuch für junge Menschen mit FASD und ihre Bezugspersonen.


Neue FASD-Video-Dokumentation

Anders stark.

Fünf junge Menschen teilen ihre Perspektive und machen sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt. Eine Produktion vom Kölner FASD-Fachzentrum.


Chaos im Kopf – Dein FASD-Podcast
Neue Folge: Sexuelle Bildung und FASD
Von Wolfgang Werminghausen

Sabine Stein, FASD-Fachzentrum Köln, erklärt, warum eine offene Sprache finden, Grenzen erkennen, übergriffiges Verhalten einordnen und selbstbestimmt handeln für Menschen mit FASD wichtig sind.


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