Persönliche Beratung

Wertschätzend und ressourcenorientiert

Nach der Diagnosestellung oder auch in neuen Lebensabschnitten wie Schule, Pubertät, Sexualität, Übergänge, sehen sich betreuende Familien und Fachkräfte häufig großen Anforderungen gegenüber: die pädagogische Haltung zu verändern, das Entwicklungsalter in ihrem Handeln berücksichtigen, ihre Erwartungen an das Machbare/Fähigkeiten des jungen Menschen mit FASD anpassen. Dies erfordert ein hohes Maß an persönlicher Reflektion und Blickwechsel: Was ist gut für das Kind? Diese neuen Anforderungen sowie die Endgültigkeit dieser Behinderung, kann insbesondere bei Eltern Hilflosigkeit, Wut und einen längeren Trauerprozess auslösen. Das Kölner Fachzentrum berät und begleitet in diesen Phasen und unterstützt bei der Klärung und Entwicklung neuer Perspektiven.

Durch Information über FASD, Beratung und positive Bestärkung von Familien und Fachkräften tragen wir dazu bei, dass Bezugspersonen eine Orientierung und gewisse Stabilität entwickeln können. Wesentlich für die Arbeit – im Schwerpunkt mit Bezugspersonen – ist unsere pädagogische Haltung: Wertschätzend, stärkenorientiert, annehmend und individuell. In jeder Beratungssituation zu schauen, welche Stärken Eltern und Bezugspersonen mitbringen, wo angeknüpft werden kann, ein offenes Ohr für ihre Themen zu haben, gemeinsam pädagogische Handlungskonzepte zu entwickeln – dies stabilisiert und schafft Vertrauen für eine nachhaltige Entwicklung.

Für umfangreichere FASD-Beratungsleistungen berechnet das FASD-Fachzentrum ein Honorar von 75 € pro Stunde, oder entwickelt bedarfsgerecht Beratungspakete über einen längeren Zeitraum, die pauschal abgegolten werden.

Hinweis: Medizinische Fragestellungen und Diagnosen sind ausschließlich Fachärzten vorbehalten, SPZs und Ansprechpartner sind auf der FASD-Netzwerkkarte verzeichnet.

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