Mediathek2020-08-25T12:36:27+02:00

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1. Eigene Publikationen

Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln hat sowohl eigene Beiträge veröffentlicht und konnte darüber hinaus seine Expertise in weiteren Fach- und Medienpublikationen einbringen.

„Aus dem Kopf gefallen – Eine Filmreihe über junge Menschen mit FASD und ihre Überlebenshelfer“

Die einzigartige dokumentarische Filmreihe portraitiert Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) in ihrer Pflegefamilie, Schule, berufsvorbereitender Bildungsmaßnahme und Behindertenwerkstatt. „Als Mensch mit Behinderung bist Du anders, aber ich bin nochmal anders“, sagt Vivien. Sie ist 15 Jahre alt und hat FASD. Geschildert wird aus Sicht der Betroffenen sowie ihr Umgang mit der Behinderung FASD und ihr Erleben im Alltag. Zudem kommen ExpertInnen zu Wort u.a. zu folgenden Themen: Was bedeutet die Diagnose FASD für die Familie, welche Bewältigungsstrategien gibt es für Familie und Kind?

Dieser Videofilm ist als Bildungsmedium für Fortbildungen, Aufklärung und Prävention in z.B. Schulen, Jugendeinrichtungen, Pflege-/Adoptivelterngruppen sowie für Fachkräfte direkt beim Medienprojekt Wuppertal erhältlich.

Ein (Pflege-)kind mit FASD – und glücklich! (Susanne Falke, Sabine Stein)
Ein konkreter, praxisnaher Wegweiser für diejenigen, die mit Menschen mit FASD zusammen leben und arbeiten. Mit diesem positiven, pädagogisch-therapeutischen Handlungskonzept möchten die Autorinnen Pflege-und Adoptivfamilien, Fachleuten und Interessierten Gründe für das besondere Verhalten von Menschen mit FASD näherbringen und alltagserprobte Lösungsvorschläge für die 20 häufigsten „Probleme“ in Form von Wegweisern aufzeigen. Beide Autorinnen sind Leiterinnen der FASD-Arbeitskreise des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

Wie Alkohol vor der Geburt unsere Lernfähigkeit beeinflusst

Quarks / WDR-Fernsehen vom 12. November 2019

Wenn die Freiheit überfordert

Kinder mit FASD brauchen feste Regeln und Strukturen.

Kölner Stadtanzeiger, September 2019

Alkohol in der Schwangerschaft – Katharinas Geschichte

Katharinas Mutter hat in der Schwangerschaft Alkohol getrunken – und damit das Leben ihrer Tochter komplett verändert. Quarks/WDR vom 6.2.2018

Eine 17-Jährige mit FASD erzählt.

Kölner Stadtanzeiger, Mai 2018

Finger weg vom Alkohol

Känguru – Stadtmagazin für Familien in Köln/Bonn, April 2015
Beiträge über die schädigende Wirkung von Alkohol in der Schwangerschaft mit dauerhaften Schädigungen für das Kind, Erfahrungsbericht und Experten-Interview.

Fetale Alkoholspektrum-Störungen: Ein Thema für die Kinder- und Jugendhilfe?

(Fachartikel von Gela Becker, erschienen in „Puzzle – Das Magazin des EBR“, Nr. 18, Jahrgang 2014)

Ein Überblick über die Diagnostik und Verbreitung von FASD. Es ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl dieser Betroffenen in der Kinder- und Jugendhilfe fehlbetreut ist und als sogenannte „schwere Fälle“ gelten. Daher ist es notwendig, umfassende FASD-Screenings durchzuführen und Betreuungsangebote zu entwickeln, die dieser Behinderung gerecht werden.

2. FASD und Pädagogik

Kinder mit FASD in der Schule (Laura Lüders, Reinhold Feldmann, Johannes Jungbauer)

Dieses Buch vermittelt pädagogischen Fachkräften aller Schulformen, aber auch (Pflege-)eltern kompakt und verständlich Grundwissen zum Umgang mit Kindern mit FASD. Viele praxiserprobte Tipps ermöglichen es, den Unterricht und das Lernumfeld förderlich zu gestalten. Anschauliche Erfahrungsberichte einer Schulleiterin, einer Pflegemutter sowie einer FASD-Betroffenen zeigen eindrücklich die Bedeutung von Schule als Lebens- und Entwicklungsraum für Kinder mit FASD. Anregungen aus der klinischen Praxis sowie ein umfangreicher Serviceteil runden dieses Fachbuch ab.

Mein Sortierbuch. Für Menschen mit FASD und ihre Betreuer. (Teresa Löbbel, Ralf Neier)

Menschen mit FASD stellen ihr Umfeld vor große Herausforderungen – eingeschränkte Plausibilitätskontrolle, geringe Gedächtnisleistung und Konzentrationsschwierigkeiten bieten ein großes Konflikpotential und sorgen für „Chaos im Kopf“. Das Buch soll helfen, den Blick auf die Stärken der Betroffenen zu richten oder Strategien zu entwicklen, die den Alltag erleichtern. „Mein Sortierbuch“ bietet eine Möglichkeit, das Chaos im Kopf zu sortieren. Erfahrungen zeigen, dass die Arbeit mit dem Sortierbuch Überschaubarkeit bewirkt, Ordnung im Kopf schafft, als „externe Festplatte“ Daten sichert und dadurch Kapazitäten wieder frei werden. Darüber hinaus ist es ein niederschellliges Mittel zur Psychoedukation, vermittelt Selbstwirksamkeit und lenkt den Blick auf Ressourcen und Stärken. Und nicht zu letzt wächst beim gemeinsamen Arbeiten mit dem Buch das gegenseitige Verständnis für die besondere Wahrnehmung der Menschen mit FASD.

Das FASD-Elternbuch. Hilfen und Strategien für Eltern und Kinder. (Sabine Leipholz, Uwe Kamphausen)

Das FASD-Elternbuch zeigt, wie FASD-Kindern geholfen werden kann. Basiswissen über FASD fördert das Verständnis und hilft Probleme besser einzuschätzen. Die Autoren vermitteln Lösungsstrategien für verschiedene Alltagssituationen. Sie ermutigen Eltern, sich mit den vielfältigen Schwierigkeiten auseinanderzusetzen und eigene Lösungsansätze zu finden. Neben FASD-Basiswissen werden Symptomverständnis, FASD-gerechte Pädagogik, Psychoedukation, Strategien für Eltern, Familien-Edukation sowie die Bedeutung der Netzwerkarbeit dargestellt.

FASD-Fachtagungsbände von FASD Deutschland eV

Zu den jährlichen FASD-Fachtagungen werden Fachtagungsbände herausgegeben mit den Themen und Vorträgen der Referenten. Eine gute Lektüre zum Nachlesen und Vertiefen.

Leitfaden für Schulbegleiter

Der Leit faden – im Rahmen der Bachelorarbeit von Merle Probst, Nürnberg, entwickelt – richtet sich an Schulbegleiter von Kindern mit FASD und soll ihnen einen ersten Einblick in das Störungsbild ermöglichen. Es werden verschiedene Situationen und Probleme aus dem Schulalltag betrachtet, auffällige Verhaltensweisen erklärt und alternative Umgangsformen aufgezeigt. Den Betroffenen soll durch feste Strukturen, Gedächtnisstützen und Routinen die Teilnahme am Schulalltag erleichtert und Handlungssicherheit vermittelt werden.

FAS(D) perfekt! Ein Bilderbuch zum FASD

Dr. Reinhold Feldmann und Anke Noppenberger beschreiben in dem Buch „FAS(D) perfekt!“ das Leben von Mo. Der kleine Mo hat FAS(D). Er wohnt in einer Pflegefamilie, die gut auf ihn aufpasst. Sie hilft ihm bei den alltäglichen Dingen, z.B. wenn er bei Schnee und Eis ohne Jacke nach draußen geht oder wenn er viele Dinge schnell wieder vergisst. Die Thematik der Geschichte wird durch einen Begleittext fachlich kommentiert und bietet wertvolle Informationen für Erwachsene.

FASD und Schule (Anne Schlachtberger)

Eine Handreichung zum Umgang mit Schülern mit Fetaler Alkoholspektrumstörung. Lehrer an Regelschulen und Sonderpädagogen an Förderzentren erhalten Anregungen und Tipps, wie sie mit betroffenen Schülern in Unterricht und Schule umgehen können. Denn eine frühzeitige Diagnose, spezielle Fördermaßnahmen und eine umfassende Betreuung können die auftretenden Probleme abmildern und die Schüler mit FASD vor schwerwiegenden gesundheitlichen, sozialen und beruflichen Folgen schützen.Im Besonderen wird dabei auf die Bereiche Umweltbedingungen, Kommunikation, Exekutivfunktionen, kognitive Lernmethoden und soziale Fähigkeiten und Verhalten eingegangen.

FASD – Fetale AlkoholspektrumStörungen (Annika Thomsen et al.)

Dieser Ratgeber für Angehörige, Betroffene und Fachleute erklärt anschaulich die Funktions- und Verhaltensstörungen bei FASD und wie sie entstehen, gibt einen Überblick über Komorbiditäten und mögliche Spätfolgen, erläutert die Entwicklungsstufen vom Säugling bis zum Erwachsenen mit konkreten Unterstützungshinweisen für die jeweiligen Pädagogen, und informiert über begleitende Hilfen – ein kompaktes, leicht verständliches Kompendium rund um FASD.

Das fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter (Hans-Ludwig Spohr)

Ein ausführliches Fachbuch über FASD mit Kasuistiken und neuen Leitlinien für Ärzte, Hebammen, Mitarbeiten in Jugendämtern und Behörden, Eltern und Pflegeeltern.

Störungen der Exekutivfunktionen (Sandra Verena Müller)

Der Ratgeber informiert Angehörige und Pflegende über Störungen der Exekutivfunktionen, wie sie entstehen, welche Auswirkungen beispielsweise im Verhalten mit diesen Störungen einhergehen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Situation der Betroffenen zu vermitteln.

Suchtgefährdete Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (Gela Becker, Klaus Hennicke, Michael Klein, De Gruyter 2015)

Fast jeder Zweite mit FASD entwickelt eine Suchtstörung. Dieses Buch beschreibt Diagnostik, Screening- und Interventionsansätze bei Erwachsenen und stellt individualisierte, (prä-)therapeutische Bausteine für ein ambulantes Beratungs-/Unterstützungsangebot dar.

Fetale Alkoholspektrumstörungen – und dann? Ein Handbuch für Jugendliche und junge Erwachsene.

Das Handbuch, herausgegeben von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, informiert betroffene Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD über fetale Alkoholspektrumstörungen und hilft, mit sich selbst und anderen Menschen besser zurecht zu kommen. Mit zahlreichen Tipps für den Alltag.

Andere Umstände – neue Verantwortung

Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert diese Broschüre umfassend über Schädigungen durch Alkohol während der Schwangerschaft und Stillzeit und bietet Unterstützung bei der Einstellung des Alkoholkonsums in dieser Lebensphase. Partner erhalten Anregungen, wie sie ihre Frauen beim Alkoholverzicht unterstützen können.

Solange ich noch Hoffnung habe. FAScetten eines Lebens
Von Bea Menger

Dieser Erfahrungsbericht ist die Geschichte einer Pflegemutter, die ihr Pflegekind mit FASD vom Baby- bis ins Erwachsenenalter begleitet hat und noch heute begleitet. Eine Geschichte über Freude und Trauer, über positive Entwicklungen im Wechsel mit schwierigen Zeiten, aber auch über Steine, die den Pflegeeltern in den Weg gelegt wurden, über eine späte Diagnose und den Weg dahin. Sie zeigt eindringlich, wie wichtig ein frühe Diagnose ist.

Max und das Fetale Alkoholsyndrom

Ein illustriertes, leicht verständliches Erklärvideo über FASD und seine Folgen am Beispiel von Max.

Kurzfilme über FASD

Das FASD-Netzwerk Nordbayern hat weitere Kurzfilme über FASD, u.a. auch Interviews mit Betroffenen, ins Netz gestellt.

Warum Alkohol in der Schwangerschaft so gefährlich ist

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. hat ein Erklärvideo speziell für junge Frauen, Schwangere und ihre Partner*innen produzieren lassen. Das Video steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Es erklärt, warum schon geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit gefährlich sind und welche Konsequenzen das mit sich zieht. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt.  

Alle Organisationen im Bereich der Suchtprävention, Suchthilfe und Selbsthilfe wie auch medizinische Einrichtungen und Arztpraxen, sind eingeladen, sich die Videos herunterzuladen, in ihrem Bereich zu verbreiten und in ihrer täglichen Arbeit (bspw. auf Monitoren in Wartebereichen) einzusetzen.

3. Pädagogik – Beziehung – Behinderung

Das Abenteuer von Dir“ als Erklärvideo

Wer ist eigentlich der Bestimmer in Deinem Leben? Wer hat die Kontrolle über Dich – die Anderen oder Du selbst? In dem 3-teiligen Erklärvideo „Es ist Deine Entscheidung“ werden auf einfache und sympathische Weise die wichtigen Exekutivfunktionen – die Kontrollen – erklärt: Impulsbremse, Arbeitsgedächtnis und die mentale Flexibilität. Die Filme können so auch in der Arbeit mit Kindern eingesetzt werden. Dr. Jörg Liesegang, ärztlicher Leiter der Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin, hat diese Videos für den deutschsprachigen Raum adaptiert.

Teil 1

Teil 2

Teil 3


Respektvolle Begegnung: selbstbestimmtes Leben (Erik Bosch)

“Alles ist Beziehung”. Hat der Klient Pech gehabt oder Glück, dass er Dir begegnet? Betreute Menschen sind davon abhängig, wie ihre BegleiterInnen ihnen begegnen. Diese Begegnungen erfordern ein klares Leitbild und eine Haltung, die auf kritischer Selbstreflexion begründet ist. In vielen Praxisbeispielen wird dieses Leitbild lebendig: Wenn es um Wahlfreiheit geht, um Privatsphäre, um Aggressionen, Sexualität, Tod und Sterben, um Handlungsverlegenheit und um die Interpretation von Verhalten geht.

Musst Du Dich immer einmischen? Über Selbstbestimmung und Grenzen in der Sozialen Arbeit (Erik Bosch)

Wann darf ein Helfer in das Leben einer Klientin oder eines Klienten eingreifen, womöglich sogar gegen deren (Gefühl von) Selbstbestimmung und Unabhängigkeit? Wie ist das verantwortlich zu begründen? Anhand von Beispielen aus der Praxis zeigt der Autor, wie sich Betreuende und Fachkräfte im Spannungsfeld von Autonomie und Schutz- und Unterstützungsbedarf verhalten sollten – immer auch mit Verweis auf uns selbst: auf unsere Normen und Werte, auf unsere Entwicklungsgeschichte.

Von Kopf bis Fuß. Aufklärungsmappe für Menschen mit geistiger Behinderung.

Ziele der sexuellen Aufklärung sind neben der Informationsvermittlung die Stärkung der Selbstbehauptung. Wie sieht mein Körper aus? Wie geht man respektvoll miteinander um? Welche Berührung ist okay, welche nicht? Liebe machen – wie geht das? Die bildreiche Mappe bearbeitet die vier Hauptthemen: Körperbild, Normen und Werte, Beziehungsbildung und Selbstbehauptung. Mit unterstützendem Begleitheft und Tipps zur Vermittlung.

4. Studien

Studie zu „Passivtrinken“

Für Deutschland wurden die FASD-Zahlen bisher unterschätzt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Münchner Instituts für Therapieforschung von März 2019. Mit 12.650 geborenen Babys mit FASD im Jahr 2014 liegt diese Zahl deutlich höher als die bisherigen Schätzungen (ca. 10.000 Babys) der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Eine ausführliche Übersicht aktueller Studien hat das FASD-Fachzentrum Berlin zusammengestellt.

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