Konfabulieren

Neurologische Hirnschädigung führt zu fiktiven Erinnerungen

Menschen mit FASD neigen häufig zum Konfabulieren – also dazu, Erinnerungslücken mit erfundenen Inhalten zu füllen. Dies geschieht meist unbewusst und ist eine Folge der Hirnschädigung, die durch Alkoholeinfluss in der Schwangerschaft entstanden ist. Besonders betroffen von der Alkoholschädigung ist das Frontalhirn mit seinen Bereichen für Gedächtnis, Informationsverarbeitung und logisches Denken (z. B. Ursache-Wirkung).

Das Gehirn füllt autonom und willentlich nicht beeinflussbar Erinnerungslücken, um Situationen für sich logisch oder verständlich erscheinen zu lassen. Konfabulationen bestehen dabei teilweise aus bizarren Einfällen, die als authentische Erinnerung wahrgenommen und teilweise mit großer Überzeugung vorgetragen werden. Sie sind jedoch kein Ausdruck von Unehrlichkeit, sondern ein Symptom der kognitiven Beeinträchtigung, insbesondere im Bereich Gedächtnis und Realitätswahrnehmung. Und das Ergebnis gestörter Gedächtnis- und Verarbeitungsprozesse – das Gehirn ergänzt fehlende Infos, um Sinn zu schaffen. Auch bei anderen neurologischen Ursachen wie z.B. Demenz ist dieses Phänomen bekannt. Ein einfühlsamer, verständnisvoller Umgang ist hierbei besonders wichtig.

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Neue Schulung des Kölner FASD-Fachzentrum startet ab 16. Januar. Anmeldung


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Neu: Sofa-Gespräche

Themen-Reihe zum Erwachsenwerden ab 26. November 2027 im Kölner FASD-Fachzentrum.


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Hybridtreffen der Gruppe „Wir für uns“ in Leipzig am 10. Oktober 2026


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Neu: FASD-Erklärbuch für junge Menschen mit FASD und ihre Bezugspersonen.


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Fünf junge Menschen teilen ihre Perspektive und machen sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt. Eine Produktion vom Kölner FASD-Fachzentrum.


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Neue Folge: Sexuelle Bildung und FASD
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