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FASD-Fachtagung in Köln am 22. April 2026:
Lernen, Leben, Teilhaben – Pädagogische Zukunfts-Schmiede für eine inklusive Jugendhilfe
Junge Menschen mit der nicht-sichtbaren Behinderung FASD und ihre Bezugspersonen erleben häufig, dass sie nicht in gängige gesellschaftliche Schablonen passen. Gerade deswegen gilt es, ihnen Räume für ein gutes, möglichst selbstbestimmtes Leben zu eröffnen – mit ihren Wünschen, ihren Möglichkeiten und ihren ganz eigenen Ressourcen.
Zukunft braucht Begleitung und gemeinsame Verantwortung
Die diesjährige FASD-Zukunfts-Schmiede – das Jubiläums-Format des Kölner FASD-Fachzentrums – lädt dazu ein, gemeinsam mit den Teilnehmenden zu beleuchten: Wo stehen wir heute mit unserem FASD-Wissen, unseren pädagogischen Haltungen und den bestehenden Strukturen? Und was braucht es künftig, um Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln und Teilhabe für junge Menschen mit FASD nachhaltig zu ermöglichen?
Die FASD-Zukunfts-Schmiede lädt dazu ein, konkrete Themenfelder gemeinsam zu bearbeiten, weiterzudenken und aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Ziel ist es, Erfahrungen aus der Praxis und fachliche Expertise zusammenzuführen, um tragfähige Impulse für eine inklusive Weiterentwicklung der Jugendhilfe zu gewinnen.
Programm
Anmeldung
Themen der Zukunfts-Schmiede:
Zukunft braucht Begleitung_Übergänge.
Wenn Verhalten eine Geschichte schreibt
FASD gemeinsam tragen_Verantwortung teilen
Neuer FASD-Podcast
Sexuelle Bildung und FASD
Im Kontext mit FASD herrscht beim Thema Sexualität oft Sprachlosigkeit. Sabine Stein vom Kölner FASD-Fachzentrum zeigt auf, wie Betreuungspersonen jungen Menschen mit FASD helfen können, eine offene Sprache zu finden, Grenzen zu erkennen, übergriffiges Verhalten einzuordnen und selbstbestimmt zu handeln. Denn präventive sexuelle Bildung schützt und ermöglicht Selbstbestimmung und Teilhabe.
Positionspapier zeigt Missstand auf:
Unterstützungsleistungen für volljährige Pflegekinder mit Behinderung werden häufig reduziert
Wenn junge Menschen mit Behinderung in Pflegefamilien das Erwachsenenalter erreichen, kürzen Kostenträger vielfach ihre Leistungen für Pflegefamilien. Begründung: mit Volljährigkeit beginne eine Phase der Verselbständigung, somit bestehe ein geringerer Betreuungsbedarf. Dass mit Erreichen des 18. Lebensjahres der Betreuungsbedarf unverändert hoch ist, bleibt dabei unberücksichtigt. Dies stellt Pflegefamilien vor erhebliche Belastungen. Die Praxis zeigt, dass junge Erwachsene nach ein bis zwei Jahren in stationären Einrichtungen untergebracht werden. Dadurch verlieren sie ihre vertrauten Bezugspersonen und ihr stabiles Umfeld. Gleichzeitig führt die stationäre Unterbringung zu erheblich höheren Kosten. Diesen Missstand zeigt Frauke Zottmann-Neumeister, Fachberatung für Pflegekinder mit Behinderung aus Königswinter und langjährige Wegbegleiterin des Erziehungsbüro Rheinland gemGmbH mit seinem FASD-Fachzentrum, in ihrem Positionspapier an die Politik auf. Das Positionspapier ist im Anhang und kann gerne geteilt und weitergeleitet werden.
Schule – und dann?
Neue Übersicht der Lebenshilfe zeigt berufliche Möglichkeiten
Diese bundesweite Übersicht stellt berufliche Möglichkeiten für junge Menschen mit Behinderung dar. Schüler*innen mit Beeinträchtigung, Eltern, Angehörige und Fachkräfte können sich mit Hilfe dieser Handreichung einen ersten Überblick zu verschiedenen Angeboten innerhalb der beruflichen Bildung verschaffen und sich weiterführend gezielt vor Ort informieren.
FASD-Leitfaden für die Schule
Versteh mich: Ein Individuum mit FASD
Dieser Leitfaden für die Schule wurde von FASD Success rund um Jeff Noble erstellt. Er soll Lehrkräften und Betreuungspersonal helfen, individuelle Handlungsstrategien zu entwickeln, um die SchülerInnen dort abzuholen, wo sie stehen. Neben personalisierten Abschnitten werden FASD-Informationsabschnitte den individuellen FASD-Ausprägungen des Kindes gegenübergestellt, kombiniert mit hilfreichen Interventionen.
Neue FASD-Diagnostik für Erwachsene am Klinikum Nürnberg
Eine FASD-Diagnosemöglichkeiten für Erwachsene sind sehr begrenzt. Um so erfreulicher ist es, dass nun mit dem Angebot des Klinikum Nürnberg eine weitere FASD-Sprechstunde in Deutschland eingerichtet wurde.
Geh.Stärkt. Nächster FASD-Spaziergang am 7. März in Köln.
Das neue niederschwellige Angebot des Kölner FASD-Fachzentrums findet regen Zuspruch: Gemeinsam ein Stück weg gehen, sich austauschen, andere Familien mit ihren Kindern kennenlernen – dieses offene Samstags-Angebot wird von Familien mit Kindern mit FASD rege genutzt. Geh.Stärkt ist ein gemütlicher Spaziergang in der Natur bei entspannter Atmosphäre, mit Raum für bewegte Gedanken, Austausch, Begegnung und Entlastung – zwanglos und offen für alle, die mit FASD zu tun haben.
Nächster FASD-Spaziergang am 7. März in Köln, Treffpunkt Köln, Nord Park, 10 – 12 Uhr
Anfahrt: https://maps.app.goo.gl/dHWwbGyVSdw6BzxM7?g_st=ipc
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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