Junge Erwachsene
Zukunft braucht Begleitung
Das Ende der Schulzeit sowie das Erreichen der Volljährigkeit markiert für junge Menschen mit FASD und ihre Bezugspersonen einen großen Umbruch. Wie können Übergänge und Teilhabe frühzeitig und gelingend gestaltet werden?
Junge Menschen mit FASD stehen vor besonderen Herausforderungen in ihrer Identitätsentwicklung. Die Diskrepanz zwischen biologischem Alter und Entwicklungsstand wird zunehmend offenbarer, die Anforderungen an Selbstorganisation, Selbständigkeit, sozialer Interaktion sowie lebenspraktischer Kompetenz in den jeweiligen Lebenswelten steigen, während der Entwicklungsstand oft unverändert bleibt. Gleichzeitig gilt der junge Mensch ab 18 als eigenständige Rechtsperson, und bisherige Hilfen werden von den Kostenträgern häufig in Frage gestellt.
Junge Menschen mit FASD sind besonders vulnerabel und benötigen weiterhin individuelle Unterstützung und Begleitung auf dem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Zu sozialrechtlichen Versorgung, Partizipation und Teilhabe in allen Lebensbereichen berät das Kölner FASD-Fachzentrum.


